Jubiläum

Zum fünfzigjährigen Jubiläum feierte die Heinrich Hertz-Stiftung die Eröffnung einer kreativen Plakatausstellung

Zu ihrem 50jährigen Jubiläum im Jahr 2011 schrieb die Heinrich Hertz-Stiftung einen Gestaltungswettbewerb für kreative Plakate aus, die für Forschung und Wissenschaft werben. Die Aufgabenstellung wurde in einem Kurs des Fachbereichs Design unter Leitung von Professor Wilfried Korfmacher an der Fachhochschule Düsseldorf bearbeitet.

Neben einzelnen Aspekten der gestalterischen Qualität – wie plakative Bild- und einprägsame Wortwahl, angemessene Typografie und klare Komposition – kam es vor allem auf die kommunikative Kraft an:

Hat das Motiv eine überraschende Idee? Stellt es das Angebot der Stiftung reizvoll dar? Ist es eine gute Werbung für Forschung und Wissenschaft? Trifft es den Nerv des akademischen Publikums? Entspricht die Darstellung einem fortschrittlichen Zeit- und Weltgeist? Kann sich der Entwurf im Umfeld gegen die Konkurrenz anderer werblicher Angebote durchsetzen?

Die ersten drei Preise werben für den akademischen Austausch mit Hilfe von Heinrich Hertz-Stipendien

Unter Teilnahme der damaligen Vorsitzenden des Kuratoriums der Heinrich Hertz-Stiftung, Ministerin Svenja Schulze, fand die Jury ein einstimmiges Urteil.

Der erste Preis – das aufgeschlagene Buch mit den Seiten in Herzform – wurde als Plakat gedruckt und veröffentlicht. Der zweite Preis – der Appell FORSCH in den Spektralfarben der Heinrich Hertz-Stiftung – wurde als Vorlage für den Titel der Ausstellung verwendet. Und der dritte Preis – die Landkarte mit der Insel in Gestalt eines Gehirns – dient als Motiv für die Urkunde der Heinrich Hertz-Stipendiatinnen und -Stipendiaten.

Auf Tour durch die Hochschulen regt die Schau die Phantasie des Forschungslandes Nordrhein-Westfalen an

Seit der Premiere zum Geburtstag der Heinrich Hertz-Stiftung in der Universitätsbibliothek Düsseldorf befindet sich die Wanderausstellung auf Tour durch die Hochschulen Nordrhein-Westfalens. Außer den drei Preisträgern zeigt sie auch alle anderen Motive als Anregung für die Phantasie des Forschungslandes.